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Implantologiekongress „Arabo-Allmand“ in Agadir

Am 12. und 13. Mai 2017 fand der 10. Arab German Congress of Dental Implantology in Marokko statt und gleichzeitig wurde erstmalig das 1th German Maghreb Countries Meeting of Dental Implantology inauguriert. Die Grundlagen für diesen Kongress wurden im letzten Jahr durch die Vereinbarung der DGZI mit der Universiapolis, Universität Internationale de Agadir, gelegt. Der DGZI-Repräsentant für die Maghreb-Staaten Dr. Ali Elmalih organisierte gemeinsam mit der privaten Universität in Agadir die Veranstaltung.

Arabisches Flair mit französischem Charme

Dr. Rolf Vollmer

Fast 150 Teilnehmer und Referenten aus den verschiedensten Ländern u.a. aus den Maghreb-Staaten waren nach Agadir angereist. Zu diesen Ländern gehören Deutschland, Marokko, Jor­danien, Quatar, Libyen und der Sudan sowie Irland. 18 deutsche Referenten aus den Maghreb-Staaten gestalteten das zweitägige Tagesprogramm. An­lässlich der Eröffnungsveranstaltung be­tonten der Kongresspräsident Dr. Mazen Tamimi und der wissenschaftliche Leiter Dr. Rolf Vollmer, 1. Vizepräsident und Schatzmeister der DGZI, die Bedeutung der internationalen Kontakte. Spezieller Dank galt dem Präsidenten der Universität Dr. Aziz Bouslikhane und dem Vizepräsidenten Dr. Ilias Majdouline, die es ermöglichten, diese Veranstaltung in der Universität durchzuführen.

Dr. Vollmer erläuterte die globale Be­deutung der zahnärztlichen Implanto­logie. Speziell durch den Austausch der Erfahrungen können alle Teilnehmer profitieren. Des Weiteren betonte er die Wichtigkeit der internationalen Freund­schaften, die durch Kongresse dieser Art entstehen, um auch international eine führende Rolle einzunehmen. Kooperationspartner in der ganzen Welt, wie z. B. USA, Japan, Mittlerer Osten, Brasilien, Australien und Afrika, bestätigten dies.

Ein wichtiger Punkt sei des Weiteren, auch andere Länder an der Erfahrung mit den Postgraduierten-Programmen der DGZI partizipieren zu lassen. Diese seien mittlerweile mehr als 15 Jahre erprobt und stellten einen wichtigen Teil der Ausbildung in Deutschland dar.

Wenn man neben einem Kollegen im Vortragsraum sitzt, der irgendwo an­ders in der Welt unter anderen Bedin­gungen mit anderen Methoden prak­tiziert, sei es immer von Vorteil, auch diese kennenzulernen und das Fach­gebiet auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, so Dr. Vollmer.

Das wissenschaftliche Programm wurde ergänzt durch zwei Workshops, die von Dr. Mazen Tamimi für implantswiss und Dr. Arzu Tuna sowie Dr. Umut Baysal für die Firma MIS implants durchgeführt wurden. Speziell diese praktischen Teile fanden großes Inte­resse und waren mit 45 Teilnehmern ausgebucht. Die Kollegen Dr. Tuna und Dr. Baysal mussten sich vielen interes­sierten Fragen stellen und konnten sehr viele praktische Hinweise geben.

Die Thematik der Vorträge befasste sich mit allgemeinmedizinischen Aspekten wie z. B. Patientenführung, Blutungsrisiken, Diabetes sowie implantatchirurgischen Techniken wie Sinuslift, Behand­lung des atrophischen Kiefers, ästhe­tischen und minimalinvasiven Behand­lungen. Auch der prothetisch technische Bereich war durch den Keynote Speaker Michael Anger abgedeckt, der am zwei­ten Tag des Kongresses in eindrucksvol­ler Weise den Einsatz moderner neuer Materialien in der Zahntechnik vorstellte.

Der Keynote Speaker des ersten Tages war der Kieferchirurg Dr. Dr. Manfred Nilius, M.Sc., der die Digitalisierung in der zahnärztlichen Implantologie und kosmetischen Chirurgie eindrucksvoll aufzeigte. Fazit von Dr. Dr. Manfred Nilius: „Ohne eine perfekte Koordina­tion der unterschiedlichen Spezialitäten und Fachgebiete kann niemals ein ex­zellentes Endergebnis erzielt werden.“ Diesem Kommentar schloss sich Dr. Vollmer mit der Message „You always get what you plan“ an.

Aus Deutschland waren zudem die Mitglieder der New Generation Stu­diengruppen, unter ihnen Dr. Navid Salehi, Dr. Rabi Omari, Dr. Arzu Tuna, Dr. Umut Baysal und Dr. Christopher Stüber, sowie Dr. Rainer Valentin und Dr. Martina Vollmer angereist. Der erste erfolgreiche Tag wurde mit einer Get-together-Party und einem Referentenessen beendet. Nach dem Abschluss des wissenschaftlichen Programms am zweiten Kongresstag fand der Galaabend in der Domaine Villate Limoune statt. Dabei handelt es sich um eine sehr schöne Farm, die den festlichen Rahmen für das Abendessen und die Überreichung der Zertifikate bildete.

Bei der Abendveranstaltung bedankte sich Dr. Rolf Vollmer nochmals recht herzlich beim Präsidenten und Vizeprä­sidenten der Universiapolis für die aus­gezeichnete Organisation, die sie mit ihren Mitarbeitern geleistet haben. Der Dank aller Teilnehmer galt nochmals Dr. Ali Elmalih, dem Repräsentanten der DGZI, der bereits selbst an den Postgraduierten-Programmen der DGZI erfolgreich teilge­nommen hat.

Ein zweites German Maghreb Countries Meeting of Dental Implantology ist für den 30. und 31. März 2018 geplant.

Quelle: http://dgzi.de/10-arab-german-congress-of-dental-implantology/

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Implantologie

Omari ImplantologieOmari Implantologie2Implantate stellen die modernste und natürlichste Form des Zahnersatzes dar und verbinden eine gute Funktion mit Haltbarkeit und einem hohen ästhetischen Anspruch. Implantate erfüllen die höchsten Anforderungen: sie sehen gut aus, sind von den eigenen Zähnen nicht zu unterscheiden und sind hochfunktionell und stabil.

Durch die Implantologie sind heutzutage für viele Menschen festsitzende und ästhetisch ansprechende dritte Zähne machbar. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Von fehlenden einzelnen Zähnen bis zum zahnlosen Kiefer sind nahezu alle Konstellationen für eine Implantatversorgung geeignet.

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik. Auf ihm kann eine Krone, Brücke, Teil- oder Vollprothese befestigt werden. Es wird im Kieferknochen fest verankert und übernimmt die Funktion der natürlichen Zahnwurzel.

In unserer Praxis ist die Implantologie ein Tätigkeitsschwerpunkt. Für die exakte Implantatdiagnostik und -planung setzen wir das strahlungsarme 3D-Röntgen ein. 


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Prothetik

Omari ProthetikProthetische Zahnheilkunde, auch Zahnersatz genannt, umfasst im Allgemeinen die Wiederherstellung bzw. den Erhalt von Kaufunktion, Sprache (Phonetik) und Aussehen (Ästhetik). Diese Ziele können in der zahnärztlichen Praxis durch vielfältige Maßnahmen erfüllt werden, wobei grundsätzlich zwischen dem herausnehmbaren und dem festsitzenden Zahnersatz sowie einer Kombination beider Arten (kombiniert festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz) unterschieden wird. Im Allgemeinen gehören dazu:

  • Kronen
  • Brücken
  • Prothesen (Teilprothesen, Totalprothesen)
  • kombinierte Versorgungsformen
  • Implantat getragene Kronen, Brücken oder Prothesen

Festsitzender Zahnersatz

Dieser beinhaltet Kronen- und Brückenversorgungen stark kariöser oder großflächig gefüllter Zähne. Kronen können von natürlichen Zähnen oder von Implantaten aufgenommen werden. Brücken finden Anwendung, wenn bereits Zähne fehlen.

Kombiniert festsitzend-herausnehmbaren Zahnersatz

Bei kombiniertem Zahnersatz handelt es sich um herausnehmbare Prothesen, die mit fest sitzenden Verankerungselementen an verbliebenen Zähnen oder Implantaten sicheren Halt finden.

Herausnehmbaren Zahnersatz

Der herausnehmbare Zahnersatz ist rein mundschleimhautgetragen und findet bei zahnlosen Patienten Anwendung.


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